

Die Rohlinge sind aus 3mm starken VA-Blechstreifen hergestellt und vorgebogen. Die Kanten werden stark angefast um der Verkleidung ein weiches Aussehen zu verleihen.

Die Oberfläche des Materials ist zwar fein geschliffen, aber bei Weitem noch nicht ausreichend um einen Spiegelglanz zu polieren. Daher ist es erforderlich, die Oberfläche fein zu schleifen, im letzten Arbeitsgang mit 400 ter Körnung. Erforderlich sind Spezial-Schleifblätter für VA, sonst gibts später Rostbildung.

Poliert wird zuerst mit Sisalscheibe und scharfem Poliermittel, danach mit Flanellscheibe und weichem Poliermittel, zuletzt wird die Oberfläche noch mit Klärpolitur gefinished. Poliersets, die in Motorrad-Shops angeboten werden, eignen sich bestenfalls um Omas alten Ehering aufzufrischen und sind nicht geeignet für solch große Poliervorhaben. Denn hier muss mit erheblichem Druck gearbeitet werden und die Oberflächen werden weit über 100 Grad heiss.

So siehts dann aus, wenn die Oberfläche fein geschliffen und mechanisch poliert ist.

.......und hier Narziss persönlich

Nur das Genie beherrscht das Chaos. Geiler Arbeitsplatz - hier fliegen die Späne.


Formschlüssige Anpassung an die Karrosserie.

Glück gehabt! Passt!

oben Rohlinge, unten mit eingebrachter Paßform

im Einbauzustand

Anschweißung der VA-Konsolen für die Zusatzscheinwerfer; Schweißung mit VA-Elektrode.

Alte VA-Stoßstangen mit vorbereiteten Endkappen.

Endkappen wurden im WIG-Verfahren angeschweißt.

So nach der Feinbearbeitung, diese Art der Gestaltung der Rohrenden-Verschließung ist die Edelste, aber auch die Aufwändigste.
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